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Osterbrunnenrundfahrt mit Start am Zanger Osterbrunnen

Heute haben wir auf einer Rundfahrt durch den Landkreis Heidenheim, mit einem Abstecher nach Bayern und einem weiteren in den Ostalbkreis 16 Osterbrunnen besucht und dabei knapp 120 km zurückgelegt.

Hier die Aufstellung:

1.    Zang

2.    Steinheim

3.    Heuchstetten

4.    Heldenfingen

5.    Giengen

6.    Hohenmemmingen

7.    Landshausen

8.    Oggenhausen

9.    Dischingen

10.  Katzenstein

11.  Katzenstein

12.  Frickingen

13.  Iggenhausen

14.  Neresheim

15.  Auernheim

16.  Großkuchen

Begonnen haben wir in Zang, einem Teilort von Königsbronn. Während die Hauptgemeinde es dieses Jahr nicht schaffte, einen Osterbrunnen zu verwirklichen, schafften es die Schnitzhäfa, so der Spitzname der Zanger.

Mit klein, aber fein, lässt sich der Brunnen am besten beschreiben.

 

 

Auernheim-Neresheim (2)

26 zwing eIn der Zwing gehen wir nicht – wie der Wanderweg – von der äußersten Kante sofort in Richtung Neresheim, sondern auf dem Höhenweg weiter und genießen auf einer Bank den Blick aufs Kloster.

Das Naturschutzgebiet Zwing besitzt eine der schönsten Wacholderheiden der Ostalb mit markanten Wacholdersäulen und seltenen Pflanzen, wie Orchideen, Küchenschellen oder Enzian.

Woher der Name Zwing kommt, ist nicht eindeutig geklärt. Der Neresheimer Heimatforscher Ottmar Engelhardt vermutete, dass es auf der Höhe eine Burg gegeben habe, wer zu ihr wollte, war gezwungen, das Tal zu passieren. Die „Zwing“ sei also von dem Wort „gezwungen“ abgeleitet. Das Naturschutzgebiet kann von Mai – Oktober an bestimmten Tagen mit der „Schättere“, der Härtsfeld-Museumsbahn von Neresheim aus erreicht werden.

27 zicklein eWir kehren auf der gleichen Strecke zum Wanderweg zurück, der auf asphaltierter Straße ansteigt, doch bald wieder ins Tal abfällt. Wir kommen an einer Ziegenherde mit einigen niedlichen Zicklein vorbei.

Im Tal folgen wir der Egau, einem 44 km langen Donauzufluss. Hinter der Gallusmühle zweigt der Wanderweg nach rechts ab, wir wandern jedoch weiter der Egau entlang bis zu ihrer, mit Natursteinen eingefassten Quelle in Neresheim. Der Quelltopf kann bis zu 600 l/s schütten, doch heute ist es nur ein Bruchteil davon. Auf eine Besichtigung des Städtchens verzichten wir heute angesichts des gerade stattfindenden Neresheimer Stadtfestes.

1. Band meiner geplanten Wanderbuchreihe ist erschienen

Jetzt habe ich das Wanderbuch „Der Jakobusweg von Neresheim nach Bodelshofen“ fertiggestellt und es kann in meinem online-shop auch erworben werden und bis auf weiteres nur dort.

In dem Büchlein beschreibe ich die Erlebnisse und Schönheiten dieses kurzen Pilgerweges, der zwei größere miteinander verbindet, nämlich von Nürnberg an den Bodensee bzw. nach Breisach am Rhein.

Auch die beiden Wanderungen werden bald als Buch in meinem Verlag erscheinen.

Buchvorbereitung

Derzeit komme ich wenig zum Bloggen, denn am nächsten Dienstag muss (darf) ich einen Diavortrag in Neresheim halten und da möchte ich mein 2. Wanderbuch präsentieren, nämlich die Beschreibung unserer Wanderung auf dem Jakobusweg von Neresheim nach Bodelshofen und da gilt es den Text noch zu optimieren, einige Fehler auszumerzen und vor allem die Bilder gut und richtig zu platzieren.

Da ich die Bücher selbst drucke und dann in einem Copyshop mit einer Ringbindung versehen lassen, könnte es noch klappen, wenn ich mich sehr ran halte. Wenn es klappt, können Sie das Buch natürlich auch in meinem online-shop erwerben.

Übrigens, mein 1. Wanderbuch habe ich vor 20 Jahren herausgebracht.

Neresheim – Nietheim (2)

Unten im Tal schauen wir zunächst hinüber zum alten Bahnhof mit der Schättere, die heute am ersten Sonntag des Monats fährt. Die Schmalspurbahn führte ursprünglich von Aalen nach Dillingen und wurde in den 70iger Jahren des letzten Jahrhunderts eingestellt.. Durch die rührigen Mitglieder des Museumsbahnvereins konnte 100 Jahre nach der Erstinbetriebnahme 2001 eine Teilstrecke von Neresheim in Richtung Dischingen wieder in Betrieb genommen werden, die Verlängerung bis nach Dischingen ist geplant und teilweise schon im Bau.

Durch das Städtchen Neresheim, eine alte Oberamtsstadt und heute noch Sitz eines Amtsgerichts gehen wir zur Egauquelle und weiter im Tal nach Westen, von hinten bläst ein kalter und böiger Ostwind. Zuerst geht es durch Felder, dann am Waldrand entlang, es ist schön zu wandern, nur der Autolärm stört auch, als wir durch ein kurzes Stück Wacholderwiese wandern.

Dann überqueren wir die Straße und wandern im Wald weiter. Da es kein Bänkchen gibt und auch keine Baumstämme, setzen wir uns in der Sonne ins Gras, eine nicht so gute Entscheidung, denn hier sind viele bissige Ameisen unterwegs und alle 3 haben wir damit früher oder später Probleme. Am schlimmsten trifft es Della, die sich herumwälzt, um dem Jucken zu entgehen, dabei macht sie wohl eine ungünstige Bewegung und kann die rechte Hinterpfote nicht mehr richtig benützen und auf 3 Beinen wandert es sich schlecht. So kommt sie in den Buggy, obwohl wir auf einem schönen Grasweg wandern.

Einführung

Eigentlich war es noch nicht an der Zeit, einen neuen Weg zu beginnen, zu viele Unvollendete warten auf ihr Ende, aber bei den noch offenen Wegen:

Bodensee-Königssee

Rennsteig-Neiße

Jakobusweg Nürnberg – Breisach

liegen die Startorte zu weit entfernt für eine Tageswanderung   und wir müssen daher mehrere Tage am Stück wandern und in einer Ferienwohnung übernachten.

Aber wir suchen noch eine Wanderung, von der wir die einzelnen Tagesetappen von zu Hause aus gut erreichen können. Vielleicht wieder eine Flusswanderung, Rems oder Neckar oder irgendwas ganz anderes? Da findet Ingrid in einem Buchladen an ihrem Arbeitsplatz in Nereshein den Jakobus-Pilgerführer Neresheim-Bodelshofen-Rottenburg. Da lag es nah, diese Verbindung zwischen den zwei wichtigen Jakobuswegrouten, die beide in Nürnberg beginnen und die wir schon erwandert haben bzw. auf der wir gerade wandern, als nächste Wanderung zu wählen.

Wir sind im September gestartet und haben auch im Winter einige Wanderungen gemacht, sodass wir die 116 km bis Anfang April des Folgejahres abschließen konnten.