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Obstblüte im Remstal

Am Sonntag haben wir bei Urbach die Obstblüte erlebt, wobei manche Apfelbäume erst am Aufblühen sind. Am Start zwischen Plüderhausen und Urbach sind wir direkt zu einer riesigen Schlüsselblumenwiese gekommen, auch Sumpfdotterblumen haben wir an einer Stelle gefunden.

Interessant war auch der Blick auf den Urbacher Bergrutsch, bis dorthin sind wir überwiegend auf dem Remshöhenweg gewandert und der Rückweg verlief eher unten am Hang entlang.


Warum kurz, wenn es auch lang geht

Am letzten Dienstag waren wir wieder auf dem Remshöhenweg von Miedelsbach nach Schorndorf unterwegs. Dabei ging der Weg ziemlich zickzack und an einer Stelle war es besonders prägnant. Da führte ein Radweg in 1,2 km nach Schornbach, während kurz zuvor eine Wandertafel den Hinweis 5,7 km nach Schornbach angab.

Wir sind im Prinzip dem Wanderweg gefolgt, haben es aber vorgezogen, parallel zum geschotterten Waldweg am Waldrand mit Blick auf das Remstal und die blühenden Bäume gut 2 km nach Osten zu wandern, um dann in halber Hanghöhe auf dem ausgeschilderten Weg rund 3 km nach Westen, eigentlich unsere Hauptrichtung, und nach Schornbach zu wandern.


Später sind wir nochmals vom Weg abgewichen und in die Stadtmitte von Schorndorf gewandert, die wir beim nächsten Mal genauer in Augenschein nehmen wollen.

 

Zu spät und zu früh

Geht denn das? Es geht, wenn man nämlich zur falschen Zeitpunkt bei der Obstblüte im Neidlinger Tal ist. So ging es uns am letzten Sonntag:

191Die frühen Kirschen waren verblüht, die andern Kirschen am Verblühen, nur einige späte Sorten haben noch schön geblüht und für die Äpfel war es noch zu früh, da gab es nur die Knospen, aber kaum Blüten.193

Aber wenigstens die Birnen waren in voller Blüte.

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Radfahrer! Beim Wandern eine Plage

22.4. Friedrichshafen – Langenargen (1)

Auf dem Weg zum Bodensee machen wir an diesem Karfreitag Station in Oberstadion, um den dortigen Osterbrunnen zu besuchen und haben Bedenken, dass vielleicht zu viel los sein könnte und man den Brunnen vor lauter Menschen kaum sehen und schon gar nicht fotografieren könnte. Aber dem ist glücklicherweise nicht so, denn die Organisatoren scheinen ihr Kunstwerk noch nicht so zu vermarkten wie dies an manchen anderen Orten der Fall ist. Der Besuch ist auch für den geplanten Diavortrag wichtig, denn unser Weg führt durch Oberstadion und da wollen wir auf diesen Osterbrunnen mit mehr als 10000 Eiern aufmerksam machen.

In Friedrichshafen suchen wir lange vergebens nach einem Parkplatz, denn uns widerstrebt es, die Kosten für mehrere Stunden Parkhaus zu bezahlen. An der Schlosskirche werden wir fündig, allerdings darf man hier nur 3 Stunden parken und das wird sicher nicht reichen, aber wir vertrauen darauf, dass geben Abend hier kein Kontrolleur unterwegs sein wird.

 
 

Brunnen in Friedrichshafen

Wir durchqueren also nochmals den Seepark, gehen dann in die Fußgängerzone, besuchen kurz die Nikolauskirche und bewundern den modernen Brunnen, wobei Ingrid gewisse Bedenken beim Fotografieren hat, denn eine Touristin hat es sich auf einem trockenen Teil des Brunnen als Brunnenfigur bequem gemacht und Ingrid will nur den Originalbrunnen fotografieren.

Dann verlassen wir am Hafen vorbei Friedrichshafen und kommen nach einigen Schlenkern zu einem den Fußgänger vorbehaltenen Weg durch eine Schilf- und Waldlandschaft. Aber wie auch andern Orts verlieren viele Radfahrer sobald sie in den Sattel gestiegen sind, die Fähigkeit zu lesen und Verkehrszeichen zu erkennen, sodass wir auch auf diesem Stück nicht ungestört wandern können.

Noch schlimmer wird es dann im Eriskircher Ried, denn hier dürfen sich die Radfahrer auch tummeln, wenn auch der ausgeschilderte Bodenseeradweg etwas weiter im Landesinnern verläuft.

Immer wieder gehen wir zu Aussichtspunkten am Wasser, aber das steinige Ufer ist bei dem niedrigen Wasserstand nicht so schön anzusehen. Leider blühen die Iris im Ried noch nicht, wir müssen also nochmals wiederkommen, aber man sieht schon ihre Blätter, dafür stehen auch hier die Obstbäume, überwiegend in Plantagen, in voller Blüte.

Obstbäume im Eriskircher Ried