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Wie groß sollte ein Rucksack sein?

Die Frage ist natürlich nicht generell zu beantworten, denn es hängt ja immer davon ab, zu welchem Zweck man den Rucksack verwenden will und daher habe ich verschiedene Größen zuhause.

Das beginnt bei dem Rucksack für mehrtägige Wanderungen, der dann gefüllt  leicht 15-20 kg wiegen kann und den ich nur noch sehr selten verwende, den wir aber immer benötigt hatten, als wir noch mehrere Tage von Hotel zu Hotel wanderten.

Der Tagesrucksack, in ihm muss die Verpflegung, Trinken, Anorak oder Regenschutz, Schirm, Sonnenschutz, Filme und vielleicht ein kleines Fernglas untergebracht werden und früher natürlich auch noch die Utensilien für unseren kleinen Hund, als Näpfe, Wasser und Futter.

Noch kleiner kann der Rucksack für eine Halbtageswanderung sein, denn da kann man mitunter auf die Verpflegung verzichten.

Derzeit bin ich noch auf der Suche nach einem guten Crossbag, denn einen Rucksack kann ich wegen meiner OP-Narbe derzeit nicht tragen. Heute habe ich einen schönen Crossbag gesehen und wollte ihn schon kaufen, doch leider muss dieser über der linken Schulter getragen werden und genau das kann ich nicht, also muss ich weiter suchen oder den vorhandenen, aber zu kleinen und ungünstig geschnittenen Crossbag verwenden.

Suchtag

Am Morgen ist das Wetter regnerisch und lädt nicht unbedingt zum Wandern ein. Der richtige Tag, um einige notwendige Einkäufe zu tätigen und eine neue Wohnung zu suchen. Doch so ganz von Erfolg war der Tag in Cottbus nicht gekrönt. Gut wir haben einige neue Wanderkarten gekauft und im Verkehrsbüro verschiedene Prospekte mit Ferienwohnungen gefunden, aber der Besuch bei Jack Wolfskin wegen einer Jacke für Ingrid hat zwar den Verkäufer fast zur Verzweiflung gebracht, aber Ingrid keine Jacke. Fotogeschäft und damit eine neue Kameratasche Fehlanzeige, genauso ein neuer kleiner Rucksack für Ingrid und den ADAC-Stadtatlas haben wir auch noch nicht.

Das Stöbern in den Vermietungsangeboten hat auch keinen Aha-Effekt bei Ingrid ausgelöst. Auf der Rückfahrt machen wir in Döbern Halt, damit Ingrid mit dem Smartphone surfen kann, doch eigentlich schließt sie nur mehrere Wohnungen als völlig ungeeignet aus.

Am Abend fahren wir nochmals nach Döbern, denn vorher bekommen wir kein stabiles Netz. Ich habe das Notebook dabei, doch zunächst muss ich viele Sicherungsdateien herunterladen, ehe ich kurz meine Mails checken kann. Als ich Ingrid das Notebook überlasse, bricht wieder der Netzanschluss zusammen, und als es wieder weitergehen könnte, ist der Akku leer. Das Smartphone funktioniert noch, aber eine neue Unterkunft finden wir nicht. Auf der Rückfahrt fällt Ingrid ein, doch noch bei einem Vermieter anrufen. Da es kein Netz gibt, drehen wir um und fahren wieder Richtung Döbern, bis wir ein stabiles Netz haben, doch der Vermieter meldet sich leider nicht.

Zurück in der Wohnung bezahlen wir und erhalten noch zwei Prospekte für Unterkünfte im Spreewald, aber auch dabei scheint nichts für uns dabei zu sein.

Niederhaus – Neresheim (1)

Wir fahren nach Niederhaus, besichtigen kurz die aus dem 12. Jahrhundert stammende, uns schon bekannte Ruine Niederhaus. Die Burganlage war im Norden und Osten durch einen Doppelgraben gesichert, über den heute eine Holzbrücke führt. Vom Palas stehen noch die gewaltigen Mauern mit zahlreichen Fensteröffnungen.

Die Burg war ehemals Hauptsitz des mächtigen Adelsgeschlechts derer von Hürnheim. Im 13. und 14. Jahrhundert wurde die Burg weiter ausgebaut, ehe sie 1379 zerstört wurde und wie auch die benachbarte Burg Hochhaus verfiel.

Wir steigen ab ins Tal und folgen am Waldrand einem Bächlein ins Kartäusertal, kurz gehen wir auf sonnigen, aber von kaltem Ostwind geprägten Weg zum gegenüberliegenden Waldrand und erreichen überwiegend auf schattigem Pfad Christgarten, wobei sich Della einige Male in dem Bächlein erfrischt.

Das im ruhigen Waldtal gelegene Kartäuserkloster, das dem Tal seinen Namen gab, geht auf eine Gründung der Grafen von Oettingen 1383 zurück. Das Kloster wurde im 16./17. Jahrhundert zerstört und verfiel. Von der Klosterkirche blieb nur der als evangelische Pfarrkirche dienende gotische Mönchschor erhalten. Zum Schutz vor herabfallenden Steinen sind die Kirche und Klosterruine während unseres heutigen Besuchs mit Bändern abgesperrt, allerdings ist ein vergitterter Blick ins Innere möglich.

Entweder müssen wir jetzt auf der Straße weitergehen oder das Wildgehege durchqueren, hier dürfen allerdings keine Hunde mitgeführt werden. Da Della im Urlaub hin und wieder an den Rucksack gewöhnt worden war, packen wir die sich zunächst vehement wehrende Della in meinen Rucksack.

Wir müssen uns beeilen, denn nur durch eine Hecke sind wir vor den Blicken des dort wohnenden Försters gesichert und ich hoffe nur, dass sich unserer Hündin nicht durch die von dort zu hörenden Geräusche zum Bellen herausgefordert fühlt. Aber sie bleibt ruhig und dann durchqueren wir schnell das Gehege. Wir sind froh, als wir es verlassen können, obwohl sich das Gehege neben unserem Weg noch weit nach Westen zieht.

Mein Buggy (1)

Nach ihrem Ratgeberbuch ist Della, unsere Cairn-Terrier-Lady auch hier im Blog aktiv.

 Wandern ist die Leidenschaft von Ingrid und Herbert, die von anderen als mein Herrchen und Frauchen bezeichnet werden, doch die beiden wissen es besser, ich bin der Boss.

Aber langsam komme ich in die Jahre und obwohl die beiden ihre Wanderstrecken auch gekürzt haben, wäre es für mich doch viel zu viel.

Die Frage war nun, was tun? Denn im Rucksack getragen zu werden, macht weder Herbert noch mir Spaß und auf das Wandern zu verzichten oder mich stundenlang alleine zu Hause zu lassen, das kam für keinen von uns in Betracht.

Daher haben die beiden schon vor einiger Zeit überlegt und gesucht, wie man mich befördern könnte und sie sind auch alsbald fündig geworden.

Ein Hundebuggy musste her und mir schien die Idee auch nicht schlecht, so wie es sich im Intenet anschauen ließ. Doch die Auswahl war gar nicht so einfach, denn wir wandern ja mitunter über Stock und Stein, wie man so schön sagt und dafür waren die Promadenwägelchen kaum geeignet. Dann fanden wir einen outdoorgeeigneteen, warum geht das nicht auch auf Deutsch.

Den haben die beiden dann im Internet bestellt und schon bald zeigte sich, dass die Konstrukteure unter Outdoor bestenfalls Kies- und ebene Waldwege ohne Wurzeln verstanden haben, denn bald ist eine Bremse abgerissen, dann brach die dünne Schweißnaht an der Aufhängung des Vorderrads, eine Feder gab ihren Dienst auf und derzeit klappt ein Scharnier nicht immer ganz zu, aber jetzt ist das Vehikel auch schon um die 1000 km im Dienst.