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Auf dem Wasser und mehr (2)

Nach leider viel zu langer Zeit kann und will ich heute mit der Beschreibung unserer Wanderung von der Neiße über die Spree zur Oder fortfahren.

Jetzt möchte Ingrid auch noch Kahnfahren, doch eine normale Fahrt würde zu viel Zeit in Anspruch nehmen. Da erinnere ich mich, dass eine Kahnlinie zwischen Lehde und Lübbenau bestehen soll. Damit könnten wir eine Kahnfahrt mit dem Museumsbesuch in Lehde verbinden. Also gehen wir zum Hafen und erkundigen uns, wann und wie die Kahnlinie fährt. In gut einer Stunde fährt ein Kahn nach Lehde, die Zeit nutzen wir, um etwas im Schlosspark zu bummeln.

Der Park ist im englischen Landschaftsstil angelegt und teilweise von Fließen umgeben. Er bildet mit dem Schlossteich eine Oase der Ruhe und Entspannung im manchmal hektischen Lübbenau. In ihm liegen das Schloss, die Orangerie, das Efeuhaus sowie die ehemalige Gerichtskanzlei.

Schloss LübbenauDas klassizistische Schloss aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts geht auf eine Wasserburg und ein späteres Renaissanceschloss zurück. Nach der Wende wurde es den frü-heren Besitzern, der Fam. Lynar zurückgegeben und dient heute als Hotel. Die Dreiflügelanlage mit einem schmalen Mittelteil und zwei in stumpfen Winkel auseinander strebenden Seitenflügeln besitzt drei Geschosse und ist verputzt.

Stadtbesichtigung Dresden

Gegen Mittag fahren wir in die Innenstadt und stellen unser Auto auf der Neustädterseite ab und erreichen über die Augustusbrücke die Dresdener Altstadt. Über die Brühlschen Terrassen gehen wir zur Frauenkirche, wo wir auf die Kuppelspitze steigen.

In der Kirche selbst ist das Fotografieren eigentlich verboten, den genannten Grund die Würde des Gotteshauses klingt sehr eigenwillig, wahrscheinlicher ist, dass man ans Geschäft denkt und Bilder verkaufen will. Aber an das Verbot hält sich fast niemand und wir auch nicht.

Durch das Schloss kommen wir zum Zwinger, der aber zu einem Viertel Baustelle ist und viel Platz nehmen auch die Sitzreihen, die Bühne und die Beleuchtung sowie die Lautsprecher einer Open-Air-Veranstaltung ein.

Kurz sitzen wir auf einer Bank, ehe wir an der Semperoper vorbei zur Hofkirche kommen und auch diese besuchen. Als wir noch zum Altmarkt wollen, beginnt es zu regnen und so kehren wir zum Auto zurück. In unserer Wohnung ist zunächst noch das schönste Wetter, fast zu heiß auf dem Balkon. Doch dann schüttet es auch hier, wenn auch nur kurz.