Schlagwort-Archive: Schlossbesitzer

Dargun – Aalbude, Demmin

Zuerst besichtigt Ingrid die Kirche in Dargun, die zufällig geöffnet ist und dann wandern wir am Klostersee entlang. Della nimmt ein Bad an einer scheinbar sauberen Stelle und versinkt fast im Schlamm und kommt schwarz gesprenkelt heraus. Erst nach 2 weiteren Bädern ist sie soweit wieder sauber, dass sich ihr Fell wieder fast ganz von selber reinigt. Wir schauen uns die großartige Kloster- und Schlossruine in Dargun von außen an, dann gehen wir zunächst entlang der Draisinengleise – allerdings sehen wir keine Draisine, auch nicht als wir später wieder auf die Gleise treffen und dort sogar Pause machen – in den Wald.

Der Weg ist gut ausgeschildert, allerdings wird unser Ziel die Aalbude zunächst nicht aufgeführt, denn es wird immer nur der Darguner Wanderweg erwähnt, erst 3 km vor dem Ziel – beim Kützerhof – erscheint erstmals die Aalbude auf dem Wegweiser, allerdings an einer Kreuzung nach rechts, wo eigentlich der Weg nach links der Wanderkarte entsprechen würde und geradeaus der kürzeste Weg, da aber in dem Bereich mit moorigen und sumpfigen Gebieten gerechnet werden muss und wir um 16 Uhr das Schiff erreichen müssen, gehen wir den sicheren,  ausgeschilderten Weg, der leider über eine schier endlose staubige Straße führt.

Doch wir sind rechtzeitig an der Aalbude und lassen uns mit der Personenfähre, die aber nicht so idyllisch wie auf Rügen ist, übersetzen und wenig später legt das Ausflugschiff an und bringt uns durch die Natur belassene Flusslandschaft der Peene in einer guten Stunde nach Demmin. Hier gehen wir zum Marktplatz und schauen dann an der Bushaltestelle, wann die nächsten Busse nach Dargun abfahren, es fährt aber nur noch ein Linientaxi in einer einen halben Stunde, sehr lange zum warten, aber zu kurz um noch etwas zu unternehmen.

Dann mit etwas Verspätung kommt das Kleinbustaxi, das aber bis auf 2 Plätze schon belegt ist, die Fahrerin weigert sich zunächst strikt, Della mitzunehmen, denn in ihren Taxis würden grundsätzlich keine Hunde befördert, als Ingrid sie daraufhin weist, dass sie hier ja als Bus fungiere, führt sie mit ihrem Handy noch verschiedene Telefonate. Demonstrativ ziehe ich etwas zu schreiben heraus und notiere mir die Autonummer. Wenig später ist sie bereit, uns mitzunehmen, allerdings solle Della in einen nicht geraden sauberen, dunklen Kofferraum eingesperrt werden, was wir allerdings ablehnen. Wir rufen dann in Dargun ein Taxi an, das uns in Demmin abholt und zu unserem Auto bringt. Wir wollen uns eine Pizza vom Pizzaexpress in Lelkendorf in die Ferienwohnung bringen lassen, doch der hat heute Ruhetag, aber aus Neukalen erhalten wir dann doch 2 Pizzen, wenn auch die beiden jungen Damen Schwierigkeiten haben, das Schloss zu finden.

Während des Abendessen läutet es und der Schlossbesitzer will uns in unserer Wohnung willkommen heißen und sich erkundigen, ob alles unseren Vorstellungen entspricht, was wir bis auf den fehlenden Internetanschluss bestätigen können, hier bietet er an, in seinem Büro die entsprechenden E-Mailabrufe zu tätigen, dies ist zwar schon günstig, aber nur ein kleiner Ersatz für das normale Surfen, wegen des Wetters oder der weiteren Unterkünfte. Wir unterhalten uns noch kurz übers Wandern und Radwandern.