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Neresheim – Nietheim (2)

Unten im Tal schauen wir zunächst hinüber zum alten Bahnhof mit der Schättere, die heute am ersten Sonntag des Monats fährt. Die Schmalspurbahn führte ursprünglich von Aalen nach Dillingen und wurde in den 70iger Jahren des letzten Jahrhunderts eingestellt.. Durch die rührigen Mitglieder des Museumsbahnvereins konnte 100 Jahre nach der Erstinbetriebnahme 2001 eine Teilstrecke von Neresheim in Richtung Dischingen wieder in Betrieb genommen werden, die Verlängerung bis nach Dischingen ist geplant und teilweise schon im Bau.

Durch das Städtchen Neresheim, eine alte Oberamtsstadt und heute noch Sitz eines Amtsgerichts gehen wir zur Egauquelle und weiter im Tal nach Westen, von hinten bläst ein kalter und böiger Ostwind. Zuerst geht es durch Felder, dann am Waldrand entlang, es ist schön zu wandern, nur der Autolärm stört auch, als wir durch ein kurzes Stück Wacholderwiese wandern.

Dann überqueren wir die Straße und wandern im Wald weiter. Da es kein Bänkchen gibt und auch keine Baumstämme, setzen wir uns in der Sonne ins Gras, eine nicht so gute Entscheidung, denn hier sind viele bissige Ameisen unterwegs und alle 3 haben wir damit früher oder später Probleme. Am schlimmsten trifft es Della, die sich herumwälzt, um dem Jucken zu entgehen, dabei macht sie wohl eine ungünstige Bewegung und kann die rechte Hinterpfote nicht mehr richtig benützen und auf 3 Beinen wandert es sich schlecht. So kommt sie in den Buggy, obwohl wir auf einem schönen Grasweg wandern.

Niederau – Moritzburg (3)

Durch den Ort geht es zum Bahnhof der Kleinbahn, im Volksmund auch Lößnitzdackel genannt. Kurz unterbrochen durch das Kaufen von Eis und das Essen desselben auf einer Bank. In den Wagen der Kleinbahn macht sich erstmals die größere Breite des neuen Buggy negativ bemerkbar, denn ich komme nicht durch die Tür, also muss Della heraus, der Wagen zusammengeklappt und hochkant durch die Tür befördert werden, auch im Wageninneren ist es zu eng, sodass die Schaffnerin und die wenigen Reisenden, die in unseren Wagen kommen, sich um den Buggy herumquälen müssen.

Die Schmalspurbahn dampft seit 1884 zwischen Radebeul und Radeburg. Die Gesamtlänge beträgt 16,55 und besonders beeindruckend ist die Fahrt im romantischen Lößnitzgrund und über den 210 m langen Damm durch den Dippelsdorfer Teich.

In Radebeul Ost steigen wir in die moderne Bahn um und müssen natürlich auch neue Fahrkarten kaufen, was sich etwas hinzieht, da ein älteres Radfahrerpaar mit dem Automaten nicht zurechtkommt. Am Abend essen wir wie gestern auf dem Balkon mit Blick ins Elbtal Abend

Antworten auf Leserfragen (3)

Wie organisieren Sie denn Ihre Ausflüge? Nehmen Sie Ihr Auto ein Stück und machen Sie Rundwege? Oder fahren Sie zu einem Stützpunkt und wandern von da aus eine längere Strecke und fahren mit Öffentlichen wieder zurück?

 In der Regel machen wir Fernwanderungen, z.B. zuletzt unsere Sommerwanderung Döbeln-Görlitz.

Dabei wählen wir uns eine Ferienwohnung an der Wanderstrecke oder in der Nähe. Von dort aus fahren wir mit dem Auto an den Startort und wandern dann bis ans Ziel. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln, am liebsten die Bahn und wenn es geht eine Schmalspurbahn, sonst der Bus oder in größeren Städten auch die Straßenbahn bringt uns zu unserem Auto oder zumindest in die Nähe zurück. Mitunter müssen wir auch auf ein Taxi zurückgreifen, aber dies war nur einmal auf der letzten Wanderung der Fall, als wir eine längere Wartezeit vermeiden wollte.

Mitunter fahren wir auch zuerst zum Zielpunkt und lassen uns dann von dem öffentlichen Verkehrsmittel an den Start bringen, dies machen wir insbesondere dann, wenn die Intervallzeiten der Busse oder Bahnen sehr groß ist oder wenn der letzte Bus schon am Nachmittag fährt.

Am nächsten Tag beginnt dann das gleiche Spiel von vorn.

Rundwanderungen machen wir selten, wenn wir bei uns in der Gegend wandern, nehmen wir auch mal das 2. Auto zum zurückkommen.