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4.8.11 Reichenbach – Jauernick

Vereinzelt Gewitter, sagte wetteronline, zum Teil heftige Gewitterschauer, sagte der
Wetterbericht im Radio, aber davon lassen wir uns nicht abhalten. Wir fahren
zunächst nach Sohland, um dort die beiden Mühlen anzusehen, wozu uns gestern
die Zeit gefehlt hatte. Dann stellen wir unser Auto direkt am Bahnhof
Reichenbach ab und das wäre fast noch zu weit gewesen. Zuerst müssen wir auf
einer gut ausgebauten und mäßig benutzen Landstraße nach Südosten gehen, der
Himmel ist bedeckt und es ist schwül. Nach ca. 2 km können wir in einen
Waldweg einbiegen, der sich zur nächsten Straße durch ein schmales Waldstück
schlängelt. Vom Waldrand können wir nochmals die Sohlander Bocksteinmühle
sehen.

Jetzt geht es
auf eine kaum befahrenen Straße durch den Wald. Hier sind viele Wanderzeichen
zu finden, doch bei der nächsten Gabelung keins, und auch als wir dem Weg
weiterfolgen, vermissen wir die Wanderzeichen, erst spät kommt der blaue Punkt
wieder, der uns auf einem schmalen Pfad in den Wald hinein- und um einen Berg
herumführt. Nach einer kurzen Rast auf einer einigermaßen windgeschützten Bank
geht es in der Sonne weiter, denn zwischenzeitlich die Bewölkung immer größere
Risse bekommen. Wir kommen am Eselshof vorbei, doch die Besitzer machen Urlaub,
sodass wir uns auf unserem Weg nicht beirren lassen. Dann zeigt das
Wanderzeichen vom befestigten Weg auf einen Naturweg und wir treffen auf einen schönen Seerosenteich. Doch dann endet der Weg und wir sind uns nicht ganz klar, ob wir
zwischen Ziegen hindurch über eine Wiese gehen können oder nicht. Wir
entscheiden uns auf den Waldweg zurückzukehren und einen etwas längeren Bogen
zu machen, um das Waldhaus zu erreichen. Noch 2 Stunden Zeit bis zur Abfahrt
des Busses und noch 6 km laut Wandertafel, das könnte knapp werden.