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17.8 Rimpach – Leutkirch

Zickzackwanderung

Verschiedene, nicht zu verhindernde Akivitäten verzögern den geplanten frühen Aufbruch und einige Tagesbaustellen verlängern die Fahrzeit ebenso wie mein Sprit sparendes Fahren und so können wir erst gegen 12 Uhr starten, was allerdings langsam bei uns leider zu einer festen Größe zu werden scheint.

Bald erreichen wir westwärts den Wald des Rimpacher Mooses und werden von vielen Stechmücken verfolgt, sodass wir versuchen den schattigen und feuchten Wald so schnell wie möglich zu durchqueren. Zunächst überrascht uns, dass der Martinusweg ebenfalls in den Wald hineinführt, denn auf der von Internet ausgedruckten Karte sieht das ganz anders aus, aber schön, denn so kommen wir doch auf einen interessanteren Weg. Allerdings fehlt die Martinuswegmarkierung und wir haben doch sehr genau geschaut, ob der Weg evtl. abzweigt und nichts bemerkt. Wir folgen daher dem ausgeschilderten Wanderweg, der uns über eine sonnenbeschiene Fläche, es wird langsam warm, aber es ist nicht schwül, weiter nach Westen in ein Naturschutzgebiet führt. Auch dieser wunderschöne Weg führt immer weiter in diese Richtung und da Ingrid noch an zwei Seen vorbeikommen will und an ihrem Geburtstag will ich ihr nicht widersprechen, ignorieren wir die Abzweigung nach Leutkirch. Nach den Seen gibt es tatsächlich einen Wanderweg nach Norden, doch auch dieser schwenkt bald wieder in westliche Richtung.

Als ich schon langsam unmutig werde, denn unser Ziel liegt im Nordosten treffen wir wieder auf den HW 5 und dieser führt auf einem schmalen Sträßchen nach Osten, doch als dieser sich nach Norden wendet, behalten wir in der Sonnenhitze die östliche Richtung bei, um dann im Zickzack zunächst durch den Wald, dann auf sonnendurchfluteten Straßen nach Urlau zur Martinuskirche zu gelangen, leider innen und außen eine Baustelle.

Einmal sehen wir das Martinuszeichen, doch Ingrid hat keine Lust auf der Straße weiterzugehen und findet einen Trampelpfad an der Eschach entlang, den ich leider nicht nutzen kann, sondern ich muss den Buggy am Rand einer Wiese durch das hohe Gras schieben. Als wir wieder auf die Straße kommen, gehen wir wie auf der Internetwanderkarte des Martinusweg beschrieben nahe der Bundesstraße nach Norden und freuen uns, als wir auf eine Ausflugsgaststätte treffen, doch leider müssen wir die Hoffnung auf eine Einkehr begraben, da ausgerechnet heute von 14-17 Uhr Mittagsruhe herrscht.

Gut 100 m zurück, führt ein Weg nach Osten, doch wir haben etwas gegen zurückgehen und so gehen wir auf einem Fahrradweg weiter, vermeintlich auf dem Martinusweg. Ein Versuch, einen Feldweg zu nutzen, scheitert als dieser an einem schmalen Waldstück plötzlich endet, dann geht es auf einem Feldweg nach Osten. Bald ist der Weg mit Elektrodraht abgesperrt, aber wir sehen den Griff, mit dem man die Barriere problemlos beseitigen kann und treffen auf der Straße wieder auf den ausgeschilderten Martinusweg, der wieder ganz anders verlaufen ist, als gedacht.