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Oberdorf – Niesky (3)

190 lilienZwischen zwei großen Teichen erreichen wir das Dorf und die im Innern wohl interessante Kirche, die aber von außen nicht viel hermacht. Leider reicht die Zeit nicht, irgendwo den Schlüssel zur Besichtigung abzuholen, denn wenn wir den Zug um 17.18 Uhr nicht erreichen, klappt es nicht mehr mit dem letzten Bus nach Oberdorf und ein Taxi würde teuer werden. Unterwegs haben wir mit dem Smartphone versucht, ins Internet zu kommen, aber wir konnten keine Verbindung herstellen, irgendwie muss ein offline Modus eingestellt sein, obwohl das angeblich gar nicht möglich sein soll. Bisher hat das Gerät seinen Zweck keinesfalls erfüllt.

Ewig gehen wir durch das angrenzende Jänkendorf und haben die Schwierigkeit wieder einen ausgeschilderten Wanderweg abseits der Bundesstraße zu finden, aber ohne genau zu wissen, wie, schaffen wir es tatsächlich. Dann müssen wir die viel befahrene Bundesstraße 115 überqueren, was durch die gut 200 m entfernte Ampelanlage erleichtert wird. Wir gehen zunächst auf einer Nebenstraße nach Niesky hinein. Am Friedhof können wir in einem parkartigen Wäldchen weitergehen und erreichen bald den Bahnhof, wo wir noch gut eine Viertelstunde auf den Zug warten müssen. Das ist wenig im Vergleich zu der knappen Stunde, die wir in Görlitz auf den Bus warten müssen, aber so hat Ingrid Zeit nach den nächsten Wanderkarten zu suchen und wir können in einem Bioladen im Bahnhof etwas stöbern und einkaufen.

Als dann der Kleinbus kommt, müssen wir den Buggy zusammenlegen, denn der Kofferraum ist zu klein. Ich nehme Della während der Fahrt auf den Schoß und bin heilfroh, als wir endlich aussteigen können. Ingrid wartet an der Straße, während ich zum Parkplatz hochsteige und das Auto hole. In Niesky kaufen wir noch im Supermarkt ein, ehe wir zur Wohnung zurückkehren.

Esslingen – Wolfschlugen (3)

Ein Tag an dem man besser nicht gewandert wäre (3)

Dann müssen wir wegen eines brennenden Kleinwagens halten, die PKW können umdrehen, aber mit dem langen Bus geht das natürlich nicht. Zwei Fahrzeuge eines Straßenservice sperren die Straße ab, nach einigen Minuten kommt das 1. Löschfahrzeug der Feuerwehr und eine knappe Minute nachdem die Schläuche ausgelegt sind, ist das Feuer erloschen. Jetzt kommt das 2. Löschfahrzeug und wir haben die Hoffnung, dass es bald weitergeht, vor allem, nachdem nach weiteren 5 Minuten die Polizei auf der Matte steht. Doch während 1 Feuerwehrmann den Schaum beiseiteschiebt und mit dem Wasserstrahl vertreibt und ein weiterer Sand auf der Straße verteilt, wissen die andern nichts mit sich anzufangen. Der 2. Löschwagen fährt ab, der 1. blockiert weiter die Straße. Hinter uns stehen weitere Busse und Lkws, die Polizisten reden mit dem Fahrer, den Service- und Feuerwehrleuten. Sie reden und reden, allerdings scheinen sie sich keine Notizen zu machen, der Stau interessiert sie einen feuchten Staub, dann machen sie einige Fotos und reden wieder.

Wir warten schon über eine halbe Stunde, doch die Straße ist immer noch blockiert. Dann scheint Bewegung in die Sache zu kommen, denn ein Abschleppwagen erreicht die Unfallstelle. Das Löschfahrzeug wird beiseite gefahren, aber so abgestellt, dass eine Durchfahrt nicht möglich ist. Dann ist das Unfallfahrzeug endlich auf dem Abschleppwagen, die Polizisten reden immer noch, und der Abschleppwagen und der Löschwagen blockieren weiter die Straße.

In der Zwischenzeit hat sich unser Busfahrer mit seiner Zentrale unterhalten und teilt uns mit, er werde uns an einer der nächsten Haltestellen aussteigen lassen, von dort würden wir dann weiterkommen, denn er müsse jetzt die nächste Tour beginnen. Als ich ganz massiv dagegen opponiere und ankündige, ich würde auf Kosten des Unternehmens ein Taxi kommen lassen, stellt die Zentrale fest, dass ein Bus nach Esslingen an der nächsten Straße steht und dieser kann uns direkt an unser Ziel bringen. Wir steigen also um und sind mit einer Stunde Verspätung in Esslingen, jetzt regnet es wieder stärker, sodass die eigentliche geplante kurze Tour von der Altstadt bis zum Auto entfallen muss und wir auf kürzestem Weg unseren PT erreichen.

Bei strömenden Regen steigen wir nochmals die Treppenanlage empor, denn wir hoffen, dort unseren nicht ganz billigen Schirm zu finden, doch leider vergebens.

Antworten auf Leserfragen (3)

Wie organisieren Sie denn Ihre Ausflüge? Nehmen Sie Ihr Auto ein Stück und machen Sie Rundwege? Oder fahren Sie zu einem Stützpunkt und wandern von da aus eine längere Strecke und fahren mit Öffentlichen wieder zurück?

 In der Regel machen wir Fernwanderungen, z.B. zuletzt unsere Sommerwanderung Döbeln-Görlitz.

Dabei wählen wir uns eine Ferienwohnung an der Wanderstrecke oder in der Nähe. Von dort aus fahren wir mit dem Auto an den Startort und wandern dann bis ans Ziel. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln, am liebsten die Bahn und wenn es geht eine Schmalspurbahn, sonst der Bus oder in größeren Städten auch die Straßenbahn bringt uns zu unserem Auto oder zumindest in die Nähe zurück. Mitunter müssen wir auch auf ein Taxi zurückgreifen, aber dies war nur einmal auf der letzten Wanderung der Fall, als wir eine längere Wartezeit vermeiden wollte.

Mitunter fahren wir auch zuerst zum Zielpunkt und lassen uns dann von dem öffentlichen Verkehrsmittel an den Start bringen, dies machen wir insbesondere dann, wenn die Intervallzeiten der Busse oder Bahnen sehr groß ist oder wenn der letzte Bus schon am Nachmittag fährt.

Am nächsten Tag beginnt dann das gleiche Spiel von vorn.

Rundwanderungen machen wir selten, wenn wir bei uns in der Gegend wandern, nehmen wir auch mal das 2. Auto zum zurückkommen.