Schlagwort-Archive: TrebelKlappbrücke

Tribsees – Nehringen

Am frühen Morgen ist wunderschönes Wetter, doch je weiter der Tag fortschreitet, umso mehr bewölkt sich der Himmel. Wir stellen den Wagen am Rande einer Kleingartenkolonie etwas außerhalb Tribsees ab und beginnen unsere Wanderung auf einem Fahrradweg, der bald in einen Wald führt, in dem Della zunächst die Spur eines Hasen findet und später ein Reh aufschreckt.

Durch Felder kommen wir zu einer Straße und treffen erstmals auf das Zeichen des europäischen Fernwanderweges, dem wir eigentlich bereits seit Stralsund mehr oder weniger folgen. An einem Forsthaus stellen sich viele Kühe zum Spalier auf, als wir vorbei gehen, dann gibt es noch Schafe und vor allem sehr fotogene Ziegen mit langem Fell. Auf der nächsten Weide tummeln sich ein paar Ponys und dann schleicht auch noch eine hübsche Katze durchs Gras, eine richtige Idylle. Am Waldanfang steht wieder ein Hinweisschild, doch als bei der 2. Abzweigung nach links immer noch kein Zeichen kommt, biegen wir nach trotzdem ab und später treffen wir dann wieder auf die Beschilderung, die aber bald wieder fehlt.

Auf einem Feldweg durch die Trebeltalaue überfliegt uns ganz nieder ein Milan, und ich nehme Della vorsichtshalber kurz an die Leine. Dann geht es durch den Auenwald bis zur Trebel-Klapp-Brücke und anschließend gehen wir zum barocken, aber stark renovierungsbedürftigen Ortskern.

Leider hat die Taxifahrerin heute keine Lust zum Fahren, sie renoviert heute ihre Kneipe, was sicher nicht schaden kann, aber wir haben nun ein kleines Problem, allerdings ist das Taxiunternehmen aus Bad Sülze bereit, uns abzuholen, allerdings soll es eine ¾ Stunde dauern, dann geht es doch etwas schneller. Mit dem Abendessen ist es wieder nicht einfach, erst in Richtenberg finden wir ein hübsches Lokal mit einer guten Küche und der vegetarischen Rezepten.