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Zöschingen – Parkplatz Philippsburg

Mehr Schatten, aber großer Umweg

35 kapelle Zöschingen eWieder hängt die Tour irgendwie dazwischen, aber an diesem sehr warmen Tag wollen wir vor der nächsten angekündigten Hitzewelle noch wandern, aber nicht so viel und wenn möglich, auch mit etwas mehr Schatten.

Wir beginnen unsere Wanderung an der Kapelle Maria Steinbrunn oberhalb von Zöschingen, ein schönes Plätzchen mit Panoramablick, Rastplatz und Kneippanlage. Die 1746 errichtete Kapelle besitzt Deckenbilder von Johann Anwander, das Gnadenbild der Muttergottes stammt aus der Mitte des 15. Jahrhunderts. Wir gehen zunächst auf einem Kiesweg und dann auf einem Waldweg zusammen mit dem Schwäbische-Alb-Südrand-Weg (HW 2) abwärts, unterwegs studiert Ingrid die verschiedenen Tafeln eines Meditationswegs, eine davon gefällt ihr besonders gut:

Der Wunsch

Flügel möchte ich besitzen, bis zum blauen Himmel dringen,

Wo die schönen Sterne blitzen. Schöner Engel schenk mir Schwingen.

Als der Engel mich vernommen, griff er in die Silbertruhe.

Und was habe ich bekommen? Gute, feste Wanderschuhe!

37 windrad eWir treffen auf die letzten Häuser von Zöschingen, überqueren die Straße und gehen auf einem breiten, kiesigen Waldweg im Hürbental aufwärts bis wir auf der Höhe zu einem von 8 Windrädern kommen. Sie gehören einem 2012/13 errichteten Bürgerwindpark, an dem ca. 600 Privatpersonen beteiligt sind, damals der größte in Bayern.

Bei der Kreuzbuche verlassen wir den HW 2 und wenden uns nach Süden. Über uns kreist ein lärmendes Flugzeug, das mehrere Loopings direkt über uns vollführt, da können wir nur hoffen, dass der Pilot sein Handwerk versteht.

 

Das dritte Ende

konnten wir dieses Jahr bei unseren Fernwanderungen feiern, nach dem Jakobusweg Nürnberg – Breisach und unsere Wanderung vom Rennsteig zur Neiße konnten wir dieser Tage unsere Wanderung vom Bodensee zum Königssee beenden.

Eine Wanderung, die wir vor einigen Jahren schon begonnen hatten, aber über einen längeren Zeitraum fehlte uns die Zeit unsere Wanderung zum Chiemsee und dann weiter über Inzell, Bad Reichenhall und Berchtesgaden fortzusetzen.

Doch dieses Jahr ist es uns gelungen, die Wanderung über gut 550 km abzuschließen, natürlich werde ich diese Strecke nach der entsprechenden textlichen Aufbereitung auch hier vorstellen.

Auch die Wanderschuhe sind am Ende, wie man auf dem Bild unschwer erkennen kann.

Wir sind also frei für neue Touren und Strecken, mit Ausnahme der Eintageswanderungen, hier werden wir weiter auf dem Martinuwegen in Württemberg wandern.