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Süßkartoffel fantastisch vegetarisch

Es hat gedauert, der Buchmesse und der Schneckenpost sei es gedankt, aber heute habe ich endlich mein Süßkartoffelkochbuch in den Händen halten können und das Hardcoverbuch aus dem pala-verlag macht was her.
Hier der Text der Cover-Rückseite:
Die Süßkartoffel ist weltweit ein wichtiges Grundnahrungsmittel. Mit Guter-Laune-Farbe und süßlichem Aroma hat sie inzwischen auch bei uns die Küchen erobert. Die schmackhafte Knolle punktet mit wertvollen sekundären Pflanzenstoffen und gesunden Nährstoffen und lässt sich äußerst vielseitig und abwechslungsreich zubereiten.
Mit über 80 vegetarischen Rezepten zeigt Vollwertprofi Herbert Walker in diesem Buch, was man alles aus Süßkartoffeln machen kann. Schon pur sind sie ein farbenfroher Genuss als Ofenkartoffeln, würzige Chips und knusprige Pommes und Basis beliebter Gerichte wie Püree oder Gratin, als Schupfnudel, Spätzle oder Kartoffelsalat. Als geriebene Rohkost sind die Knollen ebenso wandlungsfähig wie im saftigen Gugelhupf, im aromatischen Curry oder als bunte Gemüsepizza.
Die Rezepte erfordern keine exotischen Zutaten und lassen sich unkompliziert nachkochen. Kreative Tipps aus der Profiküche des Autors und kleine Warenkunde sorgen für gutes Warenkunde sorgen für gutes Gelingen.

Kloster Lorch – Weitmars (3)

Einmal können wir querwaldein auf einem schmalen Naturpfad zu den Resten eines römischen Wachturms am Limes gehen. Anschließend wandern wir auf einem angenehmen Waldsportpfad weiter, doch als wir den Limeswanderweg verlassen, kommen wir auf einen schmutzigen Weg entlang eines Holzeinschlags. Kurz können wir in einem Tal wandern, ehe es wieder steil bergauf geht.
Als Ingrid auf einem Baumstamm Rast machen will, knallt ihr trotz Brille ein Zweig aufs Auge und sie hat große Schmerzen. Allerdings ist von außen nichts zu sehen. Tapfer geht sie weiter und es folgt der letzte län-gere Abstieg für heute.
Schon sehen wir auf der gegenüberliegenden Hangseite Weitmars vor uns liegen, da wendet sich der Weg in die entgegengesetzte Richtung zunächst bergaufwärts und an der Waldkante entlang ins Remstal, er dreht sogar kurz nach Osten. Über eine Wiese gelangen wir auf die Straße nach Weitmars, überqueren den Walkersbach und lassen die Walkersmühle rechts liegen.
Bald sind wir an der Bushaltestelle und können direkt mit dem Bus zum Schulzentrum fahren, wo wir nach wenigen Schritten an unserem Auto sind.
Wir fahren zurück und zuhause will Ingrid dann einen Augenarzt aufsuchen, leider hat der gewünschte nicht geöffnet und Notdienst hat ein Arzt in Schwäbisch Gmünd. So müssen wieder zurückfahren, glücklicherweise kann der Augenarzt Entwarnung geben, der leichte Kratzer, der erkennbar ist, wird von selbst verheilen.

Kloster Lorch – Weitmars (2)

Dann geht es eine steile Gitterrosttreppe hinunter und wir folgen dem kleinen Bächlein weiter abwärts, leider sind die Wasserspiele im Winter demontiert. Daher wiederholen wir diesen Teil unserer Wanderung im September nochmals, denn die vom Schwäbischen Albverein gepflegten Wasserspiele sind mit ihrem gleichmäßigen, metallenen Klopfen und den verschiedenen Darstellungen immer wieder sehenswert., man kann sie vom Mai bis Oktober bewundern.
Am Ende der Schelmenklinge treffen wir auf ein breiteres Tal, doch der Weg führt nicht in diesem Tal weiter, um zur Götzenmühle zu kommen, sondern steigt in weiten Bögen allmählich an, bis er auf den Limeswanderweg trifft.
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Gemeinsam gehen die Wege steil hinunter zur Götzenmühle und zu zwei noch mit Eis bedeckten Weihern. Wir gehen zwischen beiden hindurch und es geht wieder steil aufwärts. Es folgt ein ständiges bergauf und bergab, meist auf gekiesten Waldwegen.

Lorch – Kloster – Lorch (1)

Stadtbesichtigung

Wie der Limes belegt, war das Gebiet um die heutige Stadt Lorch schon zur Römerzeit besiedelt, über die Gründung der Stadt gibt es keine gesi-cherten Daten, sie dürfte allerdings gemeinsam mit dem Kloster entstan-den sein, sie hat heute mit ihren Stadtteilen etwas mehr als 11.000 Ein-wohner, die Kernstadt knapp 7.000.
Im Internet werden für Lorch viele Sehenswürdigkeiten aufgezählt und so wollen wir einen schönen, bei uns etwas nebligen Tag zwischen den Jahren nutzen, um uns das Städtchen näher anzusehen, wobei ich aber schon vorab feststellen möchte, dass es m. E. so viel Sehenswertes nicht gibt.
Wir parken auf der der Altstadt gegenüberliegenden Seite des Bahnhofs, unterqueren die Gleise und sehen vor uns die moderne, architektonisch interessante katholische Kirche., innen ist zur Weihnachtszeit eine hüb-sche Krippe aufgebaut. Dann gehen wir vorbei am alten Rathaus und einigen Fachwerkhäusern zur evangelischen Stiftskirche, die überra-schend geöffnet ist, sodass wir einige Bilder machen können, auch hier finden wir wieder eine, allerdings sehr kleine Krippe.
Die erste Kirche dürfte schon im 9. Jahrhundert erbaut worden sein, die um 1340 einem Feuer zum Opfer fiel. Die wiederaufgebaute Kirche wur-de zwischen 1469 und 74 komplett umgebaut, der Kirchturm von 1340 wurde erhöht. Das heutige Erscheinungsbild geht auf die Renovierungen von 1715 und 1738 zurück.

Kleindeinbach – Kloster Lorch (2)

Dann fahren wir mit einem Auto nach Kleindeinbach und gehen zu-nächst in der Sonne auf der Hochfläche nach Westen, in die Ferne und ins Tal ist es immer noch ziemlich dunstig. Anschließend im Wald ist es natürlich ziemlich kühl, im Tal ist es teilweise wieder sonnig, aber noch hält sich der weiße Reif.

Auf einer Bank machen wir im Sonnenschein kurz Pause, um etwas zu essen. Wir gehen im jetzt schattigen Tal in weiten Bogen aufwärts und kommen an einigen Mammutbäumen vorbei. Oberhalb des Klosters gelangen wir zu einer freien Fläche und gehen abwärts.

Vorbei an der Nachbildung des Limes und eines Wachturms erreichen wir das Kloster und machen im kleinen Selbstbedienungscafé Pause.

Kleindeinbach – Lorch (1)

Der Schluss zu Beginn
Neujahr verspricht ein sonniger Tag zu werden, während es bei uns noch Reif in der Sonne hat, gibt es auf der Fahrt kaum Reif zu bewun-dern.
Doch im schattigen Bereich hinter Schw. Gmünd sind die Wiesen und der Wald weiß überzogen.
Wir parken am ehemaligen Benediktiner Kloster Lorch, das 1102 vom Stauferherzog Friedrich I gestiftet wurde. 1556 hob Herzog Christoph im Zuge der Reformation die Benediktinerabtei auf und verfügte die Errich-tung einer Klosterschule. Wir besichtigen zunächst die Anlage, genießen den Blick ins Tal und besuchen natürlich die Klosterkirche, eine romanische Pfeilerbasilika mit Querhaus und ausgeschiedener Vierung, in der derzeit einige Krippen aus dem Museum in Oberstadion ausgestellt sind.
Besonderer Höhepunkt ist im Kapitelsaal das großartige Stauferrundbild. Auf einer Länge von 30 m und einer Höhe von 4,5 m erzählt der in Lorch ansässige und 1938 geborene Künstler Hans Kloss die Geschichte der Staufer. Im Jubiläumsjahr 2002 wurde das Monumentalgemälde nach fast 5-jähriger Arbeitszeit fertiggestellt.

PS um in keine rechtlichen Schwierigkeiten zu bekommen, muss ich leider darauf verzichten, das Bild im Bild darzustellen.

Schießtal – Kleindeinbach (2)

Das 2. Mal starten wir oberhalb des Schießtals an den letzten Häusern und gehen kurz durch den Wald aufwärts und dann quer über eine Streuobstwiese. Sie gilt als die traditionelle Art des Obstanbaus mit hochstämmigen Obstbäumen unterschiedlichen Alters und Arten, die Streu-obstwiese wird mehrfach genutzt, denn da die Bäume locker stehen, dienen die Flächen als Grünland, entweder zur Heugewinnung oder als Viehweide, wobei dann sicherzustellen ist, dass Kühe, Ziegen oder Schafe sich nicht an den unteren Zweigen gütlich tun.
An zwei Bäumen hängen noch viele Äpfel und von Schilfkolben scheint es fast zu schneien, aber es ist angenehm warm. Kurz vor dem asphaltierten Weg versperrt uns ein Zaun den Weg und wir müssen bis zum Ende der Wiese kurz nach Osten gehen.
Jetzt sind wir an der Stelle, wo wir letztes Mal umgedreht haben und kurze Zeit später geht es auf einem schmalen Pfad mit viel Laub steil, sehr steil hinunter nach Schwäbisch Gmünd, die Große Kreisstadt mit ihren 10 weiteren Ortsteilen hat rund 60.000 Einwohnern, sie ist die älteste Stauferstadt.
Nach wenigen Schritten geht es auf einer ebenfalls sehr steilen Straße aufwärts, auch der folgende schmale Fußweg ist kaum flacher. Bald sind wir im Wald und gehen am Hang entlang nach Westen und erreichen bei Wetzgau verschiedene Skulpturen und Hinweise auf die Landesgartenschau, die vor 2 Jahren stattgefunden hat.

Weltgrößte Kürbisausstellung

Wie jedes Jahr waren wir vor einigen Tagen wieder auf der weltgrößten Kürbisaustellung im Blühenden Barock in Ludwigsburg. Das Motto in diesem Jahr lautete Waldtiere und es war ein besonderes Highlight.
Aber nicht nur zum Sehen gab es einiges, sondern auch zum Genießen, so haben wir natürlich die hervorragende Kürbissuppe probiert, vorzügliche Kürbiskässpätzle und eine Kürbisquiche, dazu Kürbisschorle und zum Abschluß einen leckeren Kürbisnusskuchen.

Iggingen – Schießtal Schwäbisch Gmünd

Sonne und Wind
Nach dem Besuch der Adventsausstellung im Blumentreff Bartholomä wollen wir nach einigen Regentagen und unserem längeren Rügenaufent-halt die gute Wettervorhersage nutzen, um auf dem Remstal-Höhenweg weiterzuwandern.
Wir stellen den Jeep im Schwäbisch Gmünder Schießtal direkt bei der großen Fabrik ab und fahren nach Iggingen. Nach den letzten Häusern treffen wir auf den Remstal-Höhenweg, der um Iggingen herumführt. Die Sonne scheint, doch auf der fast baumlosen Hochfläche macht sich der südliche Wind unangenehm bemerkbar.
Zunächst gehen wir auf asphaltierten Feldwegen, vielleicht nicht schlecht nach dem Regen der letzten Tage, am modernen Wasserturm vorbei. An einem Kreisel außerhalb von Iggingen überqueren wir eine stark befah-rene Landstraße und gehen in westlicher Richtung weiter. Dann müssen wir auf einem Radweg direkt neben der Straße nach Lindach wandern.
Als wir die Möglichkeit sehen, auf einem Albvereinsweg den Radweg zu verlassen, tun wir das. Doch nach wenigen Metern führt der Weg durch eine nicht benutzte Weide. Allerdings scheuen wir vor dem rutschigen und nassen hohen Gras zurück, daher gehen wir auf dem Radweg wei-ter. In Lindach biegen wir nach links ab und es geht steil, sehr steil ins Tal. Auf einer teilweise sonnigen und etwas windgeschützten Bank ma-chen wir Pause.
Auf der ganzen Wanderung sind wir überrascht, wie viel buntes Laub noch auf den Bäumen ist. Jetzt kommen wir in den Wald, überqueren ein Bächlein und jetzt wird es schmutzig und rutschig, denn hier waren die Waldarbeiter zugange. Nach dem nächsten Bächlein wird es sogar noch schlimmer, aber wir kommen gerade noch durch. Jetzt steigt der Weg sehr steil bergan, teilweise verlassen wir dabei den Wald.
Bevor wir die Höhe erreichen, führt unser Weg zuerst leicht und dann etwas stärker bergab. An einer Gabelung ist die Wegmarkierung so an-gebracht, dass beide Wege möglich sind, nach ausführlichem Studium der Karte entscheiden wir uns für den linken Weg, der sich als der rechte herausstellt. In einem weiten Bogen umgehen wir das Werksgelände im Schießtal und erreichen unser Auto.

Wanderparkplatz Mögglingen – Iggingen (1)

Der Wind – ein Vorgeschmack auf Rügen
Eigentlich wollten wir heute – wie immer im Herbst – schon auf unserer Lieblingsinsel Rügen sein, aber irgendwie hat es noch nicht geklappt. So nutzen wir die Gelegenheit, unseren Remstal-Höhenweg zu beginnen. Allerdings erinnert uns der böige und starke Nordostwind, dem wir heute ausgesetzt sind, stark an die Verhältnisse auf Rügen.
Wir hatten lange überlegt, wo wir unseren neuen Wanderweg beginnen sollten und wie lange die erste Etappe sein sollte, doch ein leider überra-schend notwendiger Arztbesuch beschnitt unsere Möglichkeiten stark.
So sind wir heute mit 2 Autos unterwegs, parken den Jeep am oberen Ortsrand von Iggingen und fahren mit dem Smart zum vorgesehenen Startpunkt, dem Parkplatz an der Kreisstraße von Mögglingen nach Heuchlingen.
Hier sehen wir eine erste Hinweistafel auf den Limes, von denen wir auf den folgenden Wanderungen noch einige sehen werden, denn zunächst ist der Remstal-Höhenweg mit dem Limeswanderweg identisch und er trifft später immer wieder mal auf ihn. Der obergermanisch-rätische Limes, im ursprünglichen Wortsinn Querweg, Schneise oder Grenzweg, ist mit 550 km das längste Bodendenkmal Europas. Der Limes war nicht zur Abwehr größerer Angriffe ausgebaut, sondern diente in erster Linie der Kontrolle und Kanalisierung des täglichen Personen- und Warenver-kehrs sowie der schnellen Nachrichtenübermittlung zwischen den Wachposten. Er bildete somit die Grenze des römischen Wirtschaftsgebietes und bestand vom Ende des 1. bis zur Mitte des 3. Jahrhunderts nach Christi, seinen endgültigen Verlauf erhielt er Mitte des 2. Jahrhun-derts.
In einem schmalen Wald gehen wir auf Naturboden direkt nach Westen, wie beim Limeswanderweg üblich ist der Weg ziemlich gerade. Den auf Karte und Hinweisschildern bezeichneten Wachturm sehen wir nicht, nur eine Tafel, die allgemein über die Wachtürme des Limes informiert. Hier im Wald ist der Wind kaum spürbar, das ändert sich, als wir diesen Schutz verlassen und auf einer Straße weiterwandern, vor allem, als wir kurz nach Norden gehen. Aber auch beim Wandern in westlicher Richtung bläst der Wind durchaus unangenehm.