Archiv der Kategorie: Remshöhenweg

Kloster Lorch – Weitmars (1)

Rauf und Runter
Wir parken in der Nähe des Schul- und Sportzentrum von Lorch, gehen zunächst leicht abwärts und später fast eben in Richtung Kloster, an der Straße und dem Limes gehen wir ein kurzes Stück den Weg, den wir letztes Mal gekommen sind, zurück, um auf den Remstal-Höhenweg zu treffen. Bald geht es steil, teilweise sehr steil fast in einer Direttissima bergan. Die Sonne brennt uns auf den Rücken. Beides macht den An-fang der Wanderung ziemlich anstrengend. Auf der Höhe treffen wir im Wald wieder auf Mammutbäume,
darunter den mit 46 m Höhe und über 2 m Durchmesser größten der Lorcher Bäume.
Auf freier Fläche geht es abwärts zum Eingang in die Schelmenklinge, in der es, entgegen meiner Befürchtungen, weder Schnee, Eis oder Matsch gibt, sondern der Laubboden ist überraschend trocken. Die Sandsteinschlucht ist seit dem Ende des 19. Jahrhunderts bei Wanderer sehr beliebt. Zunächst geht es in Serpentinen abwärts, rechts sind die impo-santen Felsen, auf einem wächst ein Baum mit interessantem Wurzel-werk.

Lorch – Kloster (2)

In einem weiten Bogen nach Westen kommen wir an einigen weiteren Fachwerkhäusern vorbei und kehren zum Bahnhof zurück. Wieder gehen wir unter den Gleisen durch, machen an unserem Auto eine kurze Rast und steigen auf dem ausgeschilderten Weg hinauf zum Kloster und der Nachbildung eines römischen Limesturms. Schon am Eingang zur Klosteranlage wird der Eintritt fällig und da der Blick auf die Uhr zeigt, dass wir zu wenig Zeit für die Besichtigung haben, denn wir dürfen noch zu einem Kindergeburtstag gehen. So wandern wir außerhalb der Klos-termauer teilweise um das Kloster herum und haben einen schönen Blick ins Remstal. Wir gehen zum Eingang zurück und wählen diesmal einen anderen Abgang nach Lorch, hier haben wir schöne Aufblicke zum Kloster und der Klosterkirche und sind bald wieder bei unserem Auto.

Schießtal – Kleindeinbach (3)

Im Wald ist es nicht mehr so angenehm warm, hier wäre es im Sommer angenehm zu wandern, aber im Dezember sehnt man sich nach der Sonne, die oberhalb unseres Weges ständig scheint.
An einer Stelle biegt der Limesweg ab und da keine anderen Markierung zu sehen, folgen wir diesem und müssen wenig später quer durch den Wald, zwischen abgestorbenen Farne und über eine Wiese auf den Wan-derweg absteigen. Hier haben wir einen schönen Blick auf Schwäbisch Gmünd und den gegenüberliegenden Rechberg.
Wenig später wird auf Tafeln vor einem aggressiven Bussard gewarnt, doch uns lässt er in Frieden. In Serpentinen gehen wir abwärts zum Limes-Info-Center und hier ist es verflixt kalt. Wir fotografieren die beiden Formen des Limes, denn hier treffen der obergermanische und der rätische Limes aufeinander. Langsam geht es in dem kalten Tal aufwärts, ein kleiner Bach ist teilweise zugefroren. Auf dem Weg schauen wir uns die verschiedenen Steinskulpturen aus der römischen Zeit, genauer gesagt, wohl die Nachbildungen, an. An der ehemaligen Provinzgrenze steigen wir sehr steil hinauf nach Kleindeinbach, das wir in einem weiten Bogen in der Sonne erreichen.
Obwohl wir direkt zu unserem Auto kommen, machen wir noch einen kurzen Abstecher ins Dorf, wo Weihnachtsfiguren aufgebaut sind und am Abend eine Adventsfeier stattfinden wird, für die die Durchfahrts-straße gesperrt ist.

Schießtal – Kleindeinbach (1)

Zwei Anläufe
Eigentlich sollte heute in Schwäbisch Gmünd strahlender Sonnenschein herrschen, aber bisher hat sich nur ein kleines Fitzelchen blauer Himmel gezeigt und die Sonne hat es nur für wenige Minuten geschafft, die Wol-ken zu durchdringen, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
Wir stellen unseren Jeep beim Parkplatz des Infozentrums Limes west-lich von Schwäbisch Gmünd ab und fahren mit dem Smart ins Schießtal, wo an einem normalen Werktag der Firmenparkplatz, auf dem wir das Auto letztes Mal abgestellt haben, natürlich belegt ist, aber wir können unterhalb einer Schrebergartensiedlung parken. Leider misslingt der Ver-such, auf einer Straße die Siedlung bis zum Remstal-Höhenweg zu durchqueren, daher müssen wir wieder zurück.
Kurz auf der Straße nach Osten, dann auf einem Waldweg parallel zur Straße treffen wir wieder auf den Remstal-Höhenweg. Durch den Wald steigen wir auf einem breiten gekiesten Weg mal flacher und mal steiler aufwärts.
Etwas später geht es zuerst eben und dann asphaltiert aufwärts. Als wir den Wald verlassen und auf der Höhe wandern, hat sich der Himmel komplett zugezogen und es ist der Jahreszeit entsprechend kalt. Da macht das Wandern keinen Spaß, so steigen wir steil hinab zu den ersten Häusern der Stadt und weiter auf der Straße ins Schießtal zu unserem Auto. Außer Spesen fast nichts gewesen.