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Schießtal – Kleindeinbach (3)

Im Wald ist es nicht mehr so angenehm warm, hier wäre es im Sommer angenehm zu wandern, aber im Dezember sehnt man sich nach der Sonne, die oberhalb unseres Weges ständig scheint.
An einer Stelle biegt der Limesweg ab und da keine anderen Markierung zu sehen, folgen wir diesem und müssen wenig später quer durch den Wald, zwischen abgestorbenen Farne und über eine Wiese auf den Wan-derweg absteigen. Hier haben wir einen schönen Blick auf Schwäbisch Gmünd und den gegenüberliegenden Rechberg.
Wenig später wird auf Tafeln vor einem aggressiven Bussard gewarnt, doch uns lässt er in Frieden. In Serpentinen gehen wir abwärts zum Limes-Info-Center und hier ist es verflixt kalt. Wir fotografieren die beiden Formen des Limes, denn hier treffen der obergermanische und der rätische Limes aufeinander. Langsam geht es in dem kalten Tal aufwärts, ein kleiner Bach ist teilweise zugefroren. Auf dem Weg schauen wir uns die verschiedenen Steinskulpturen aus der römischen Zeit, genauer gesagt, wohl die Nachbildungen, an. An der ehemaligen Provinzgrenze steigen wir sehr steil hinauf nach Kleindeinbach, das wir in einem weiten Bogen in der Sonne erreichen.
Obwohl wir direkt zu unserem Auto kommen, machen wir noch einen kurzen Abstecher ins Dorf, wo Weihnachtsfiguren aufgebaut sind und am Abend eine Adventsfeier stattfinden wird, für die die Durchfahrts-straße gesperrt ist.