Schlagwort-Archive: Mammutbäume

Kloster Lorch – Weitmars (1)

Rauf und Runter
Wir parken in der Nähe des Schul- und Sportzentrum von Lorch, gehen zunächst leicht abwärts und später fast eben in Richtung Kloster, an der Straße und dem Limes gehen wir ein kurzes Stück den Weg, den wir letztes Mal gekommen sind, zurück, um auf den Remstal-Höhenweg zu treffen. Bald geht es steil, teilweise sehr steil fast in einer Direttissima bergan. Die Sonne brennt uns auf den Rücken. Beides macht den An-fang der Wanderung ziemlich anstrengend. Auf der Höhe treffen wir im Wald wieder auf Mammutbäume,
darunter den mit 46 m Höhe und über 2 m Durchmesser größten der Lorcher Bäume.
Auf freier Fläche geht es abwärts zum Eingang in die Schelmenklinge, in der es, entgegen meiner Befürchtungen, weder Schnee, Eis oder Matsch gibt, sondern der Laubboden ist überraschend trocken. Die Sandsteinschlucht ist seit dem Ende des 19. Jahrhunderts bei Wanderer sehr beliebt. Zunächst geht es in Serpentinen abwärts, rechts sind die impo-santen Felsen, auf einem wächst ein Baum mit interessantem Wurzel-werk.

Reudern – Neuffen (1)

Auf Abwegen

Eigentlich war nur die Frage, wandern wir nur bis Großbettlingen oder bis Neckartailfingen und dann war schließlich Neuffen, weitab vom Jakobsweg, der Endpunkt. Warum? Ganz einfach, Ingrid hat beim Surfen festgestellt, dass das Sofazügle an diesem Sonntag von Neuffen nach Nürtingen unterwegs ist und diese Zugfahrt in nostalgischer Umgebung wollten wir uns dann doch nicht entgehen lassen.

Wir stellen das Auto in Reudern ab und hinter dem Sportplatz geht es auf einem Grasweg in den Wald, kurz geht es auf einem Trampelpfad, ehe wir dann auf geschotterten Waldwegen weiterwandern. Als der Weg einen scharfen Linksbogen macht, folgen wir stattdessen einem ehemaligen Naturweg steil nach rechts, leider ist das Gehen nicht so angenehm, da Holztransportmaschinen mit ihren Rädern den Weg fast zerstört haben. Bald treffen wir wieder auf den Jakobsweg und machen am 2003 errichteten Jakobsbrunnen Pause.

Vorbei an einigen Mammutbäumen kommen wir zum Waldrand und gehen hinunter nach Frickenhausen. An der Kirche informiert eine Frau eine Gruppe über den Jakobsweg, wir hören kurz zu und verlassen dann den Jakobsweg. Kurz gehen wir an einem Bächlein entlang. Ehe wir auf einer Straße den Ort verlassen. Am Friedhof vorbei kehren wir im Wald in einem weiten Bogen zu der Straße zurück, der wir in Richtung Tischardt folgen. In Sichtweite des Ortes wenden wir uns an einer Pferdekoppel mit einer großen Herde nach links zum Wald und treffen bald auf den Wanderweg nach Neuffen. Anfang verläuft er auf Naturboden in der Nähe eines Bächleins, später auf geschotterten Waldwegen. Als wir den Wald verlassen, haben wir schöne Ausblicke auf den Hohenneuffen und die Teck.