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Kloster Lorch – Weitmars (2)

Dann geht es eine steile Gitterrosttreppe hinunter und wir folgen dem kleinen Bächlein weiter abwärts, leider sind die Wasserspiele im Winter demontiert. Daher wiederholen wir diesen Teil unserer Wanderung im September nochmals, denn die vom Schwäbischen Albverein gepflegten Wasserspiele sind mit ihrem gleichmäßigen, metallenen Klopfen und den verschiedenen Darstellungen immer wieder sehenswert., man kann sie vom Mai bis Oktober bewundern.
Am Ende der Schelmenklinge treffen wir auf ein breiteres Tal, doch der Weg führt nicht in diesem Tal weiter, um zur Götzenmühle zu kommen, sondern steigt in weiten Bögen allmählich an, bis er auf den Limeswanderweg trifft.
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Gemeinsam gehen die Wege steil hinunter zur Götzenmühle und zu zwei noch mit Eis bedeckten Weihern. Wir gehen zwischen beiden hindurch und es geht wieder steil aufwärts. Es folgt ein ständiges bergauf und bergab, meist auf gekiesten Waldwegen.

Kloster Lorch – Weitmars (1)

Rauf und Runter
Wir parken in der Nähe des Schul- und Sportzentrum von Lorch, gehen zunächst leicht abwärts und später fast eben in Richtung Kloster, an der Straße und dem Limes gehen wir ein kurzes Stück den Weg, den wir letztes Mal gekommen sind, zurück, um auf den Remstal-Höhenweg zu treffen. Bald geht es steil, teilweise sehr steil fast in einer Direttissima bergan. Die Sonne brennt uns auf den Rücken. Beides macht den An-fang der Wanderung ziemlich anstrengend. Auf der Höhe treffen wir im Wald wieder auf Mammutbäume,
darunter den mit 46 m Höhe und über 2 m Durchmesser größten der Lorcher Bäume.
Auf freier Fläche geht es abwärts zum Eingang in die Schelmenklinge, in der es, entgegen meiner Befürchtungen, weder Schnee, Eis oder Matsch gibt, sondern der Laubboden ist überraschend trocken. Die Sandsteinschlucht ist seit dem Ende des 19. Jahrhunderts bei Wanderer sehr beliebt. Zunächst geht es in Serpentinen abwärts, rechts sind die impo-santen Felsen, auf einem wächst ein Baum mit interessantem Wurzel-werk.

Auf dem Remshöhenweg

Nachdem wir noch keine Märzenbecher finden können, waren wir vor einigen Tagen wieder auf dem Remshöhenweg unterwegs, der allerdings  in diesem Bereich von Kloster Lorche bis Weitmars eher ein Rauf- und Runterweg ist. Sehr steil der Anstieg nach dem Kloster und anfangs sehr steil der Abstieg in der Schelmenklinge. Leider, aber verständlich, sind die Wasserspiele erst im Sommer in Betrieb, da werden wir den Teil der Wanderung wohl nochmals absolvieren.


 

 

 

 

 

In den Seitentäler der Rems fanden wir noch zugefrorene Teiche, während es in der Schelmenklinge überraschend sonnig und trocken war.