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Schießtal – Kleindeinbach (2)

Das 2. Mal starten wir oberhalb des Schießtals an den letzten Häusern und gehen kurz durch den Wald aufwärts und dann quer über eine Streuobstwiese. Sie gilt als die traditionelle Art des Obstanbaus mit hochstämmigen Obstbäumen unterschiedlichen Alters und Arten, die Streu-obstwiese wird mehrfach genutzt, denn da die Bäume locker stehen, dienen die Flächen als Grünland, entweder zur Heugewinnung oder als Viehweide, wobei dann sicherzustellen ist, dass Kühe, Ziegen oder Schafe sich nicht an den unteren Zweigen gütlich tun.
An zwei Bäumen hängen noch viele Äpfel und von Schilfkolben scheint es fast zu schneien, aber es ist angenehm warm. Kurz vor dem asphaltierten Weg versperrt uns ein Zaun den Weg und wir müssen bis zum Ende der Wiese kurz nach Osten gehen.
Jetzt sind wir an der Stelle, wo wir letztes Mal umgedreht haben und kurze Zeit später geht es auf einem schmalen Pfad mit viel Laub steil, sehr steil hinunter nach Schwäbisch Gmünd, die Große Kreisstadt mit ihren 10 weiteren Ortsteilen hat rund 60.000 Einwohnern, sie ist die älteste Stauferstadt.
Nach wenigen Schritten geht es auf einer ebenfalls sehr steilen Straße aufwärts, auch der folgende schmale Fußweg ist kaum flacher. Bald sind wir im Wald und gehen am Hang entlang nach Westen und erreichen bei Wetzgau verschiedene Skulpturen und Hinweise auf die Landesgartenschau, die vor 2 Jahren stattgefunden hat.

Schießtal – Kleindeinbach (1)

Zwei Anläufe
Eigentlich sollte heute in Schwäbisch Gmünd strahlender Sonnenschein herrschen, aber bisher hat sich nur ein kleines Fitzelchen blauer Himmel gezeigt und die Sonne hat es nur für wenige Minuten geschafft, die Wol-ken zu durchdringen, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
Wir stellen unseren Jeep beim Parkplatz des Infozentrums Limes west-lich von Schwäbisch Gmünd ab und fahren mit dem Smart ins Schießtal, wo an einem normalen Werktag der Firmenparkplatz, auf dem wir das Auto letztes Mal abgestellt haben, natürlich belegt ist, aber wir können unterhalb einer Schrebergartensiedlung parken. Leider misslingt der Ver-such, auf einer Straße die Siedlung bis zum Remstal-Höhenweg zu durchqueren, daher müssen wir wieder zurück.
Kurz auf der Straße nach Osten, dann auf einem Waldweg parallel zur Straße treffen wir wieder auf den Remstal-Höhenweg. Durch den Wald steigen wir auf einem breiten gekiesten Weg mal flacher und mal steiler aufwärts.
Etwas später geht es zuerst eben und dann asphaltiert aufwärts. Als wir den Wald verlassen und auf der Höhe wandern, hat sich der Himmel komplett zugezogen und es ist der Jahreszeit entsprechend kalt. Da macht das Wandern keinen Spaß, so steigen wir steil hinab zu den ersten Häusern der Stadt und weiter auf der Straße ins Schießtal zu unserem Auto. Außer Spesen fast nichts gewesen.

Vorstellung des Remstalhöhenwegs

Nachdem wir letztes Jahr diesen Wanderweg, der uns in einer Rundwanderung von Mögglingen über Lorch und Schorndorf nach Remseck an den Neckar geführt hat und wir von dort über Waiblingen, Fellbach, schöne Weinorte, Schwäbisch Gmünd und Heubach wieder nach Mögglingen gekommen sind, habe ich mir überlegt, diesen Weg vorzustellen.

Freuen Sie sich schon einmal darauf, es geht bald los.