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29.7.11 Bautzen – Binnewitz

Abbruch

Heute Morgen hat es auf Sommereichen mal nicht geregnet und ich frage mich, ob das ein gutes Omen ist. Als wir dann in Bautzen starten, ist es überwiegend bewölkt, es nieselt hin und wieder, aber immer wieder kommt auch die Sonne hervor.

Der Weg ist anfangs nicht markiert, aber als wir die Straße verlassen müssen, beginnt auch die Markierung und bald können wir auf einem schönen Naturpfad weitergehen, allerdings lasse ich Della im Buggy, denn uns erwarten noch größere Anstiege und dann sollte Della dann noch frisch sein.

Bald erreichen wir eine kleine Ortschaft und müssen auf der Straße weitergehen, das Nieseln wird langsam kräftiger und als wir am Ende des nächsten Ortes sind, ist aus dem Nieseln ein waschechter Regen geworden und wir beschließen, da es nirgends heller wird, die Wanderung abzubrechen, denn dies ist der Anfang eines immer stärker werdenden Dauerregens. Wir fahren zurück in die Ferienwohnung und Ingrid beginnt im Internet nach einer neuen Wohnung zu suchen und ich gönne mir ein Schläfchen. Dann fahre ich nochmals nach Bischofswerda, um Geld von der Bank zu holen und etwas zum Lesen zu kaufen, denn die nächsten Tage sollen nicht unbedingt zum Wandern geeignet sein. Als ich zurückkomme, surft Ingrid immer noch, das sie nur kurz zum Abendessen unterbricht.

Als ich schlafen gehen, ist sie immer noch im Internet unterwegs, dazwischen hat sie ein oder zwei Telefonate geführt, die allerdings keinen Erfolg brachten.

26.7.11 Bischofswerda – Gaußig (2)

Dann geht ein Wanderweg auf der Trasse einer ehemaligen Werkbahn ins Tal, dem wir folgen. An einem schönen Aussichtspunkt, von dem man das schöne Bautzen, aber auch das nicht so schöne Kraftwerk Schwarze Pumpe sehen kann, machen wir nochmals Pause, ehe wir dann vollends nach Crossern absteigen.

Eigentlich müsste nach rechts ein abkürzender Weg führen, doch der ist leider nicht zu finden, also gehen wir auf der Straße nach Naundorf weiter und werden von einem grünen X begleitet. Wir verlassen die Straße und folgen einem Feldweg und dem Zeichen.

Als es laut unserer Karte rechts gehen müsste, weist das Zeichen nach links, da nicht klar ist, welches Ziel der Wanderweg hat, glauben wir der Karte und stehen bald ohne Weg da. Glücklicherweise ist das Feld schon abgeerntet und so können wir bis zur nächsten Straße kommen, wo wir wieder auf die Markierung treffen.

An der Bushaltestelle bei der Kirche ist unsere Buslinie nicht aufgeführt, eine ältere Frau erklärt uns, dass die Hauptbushaltestelle zur Schule verlegt sei.

Dort finden wir sie auch und ich schaue auf den Fahrplan und bin beruhigt als ich den entsprechenden Eintrag sehe wie im Internet.

Jetzt gehen wir den knappen Kilometer bis zu unserem Storchennest so heißt nicht nur unsere Wohnung, nein es gibt auch einige Storchennester- und wir haben noch Zeit, denn durch die Abkürzung über Crossern haben wir noch etwas Zeit bis zur Abfahrt des Busses. Rechtzeitig mache ich mich auf den Weg und schaue jetzt den Fahrplan genauer an und mich trifft fast der Schlag, als ich ob die Zeichen K und Ruf sehe- Es handelt sich hier um einen Rufbus, den man 1 Stunde vorher bestellen muss. Ich rufe Ingrid an und wir entscheiden uns, kein Taxi zu rufen, sondern das Auto in Bischofswerda stehen zu lassen. Allerdings hat Della kein Körbchen und wir können wieder nicht einkaufen. Gut, dass wir auf dem Ferienhof wenigstens Getränke und Marmelade bekommen.