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Schießtal – Kleindeinbach (2)

Das 2. Mal starten wir oberhalb des Schießtals an den letzten Häusern und gehen kurz durch den Wald aufwärts und dann quer über eine Streuobstwiese. Sie gilt als die traditionelle Art des Obstanbaus mit hochstämmigen Obstbäumen unterschiedlichen Alters und Arten, die Streu-obstwiese wird mehrfach genutzt, denn da die Bäume locker stehen, dienen die Flächen als Grünland, entweder zur Heugewinnung oder als Viehweide, wobei dann sicherzustellen ist, dass Kühe, Ziegen oder Schafe sich nicht an den unteren Zweigen gütlich tun.
An zwei Bäumen hängen noch viele Äpfel und von Schilfkolben scheint es fast zu schneien, aber es ist angenehm warm. Kurz vor dem asphaltierten Weg versperrt uns ein Zaun den Weg und wir müssen bis zum Ende der Wiese kurz nach Osten gehen.
Jetzt sind wir an der Stelle, wo wir letztes Mal umgedreht haben und kurze Zeit später geht es auf einem schmalen Pfad mit viel Laub steil, sehr steil hinunter nach Schwäbisch Gmünd, die Große Kreisstadt mit ihren 10 weiteren Ortsteilen hat rund 60.000 Einwohnern, sie ist die älteste Stauferstadt.
Nach wenigen Schritten geht es auf einer ebenfalls sehr steilen Straße aufwärts, auch der folgende schmale Fußweg ist kaum flacher. Bald sind wir im Wald und gehen am Hang entlang nach Westen und erreichen bei Wetzgau verschiedene Skulpturen und Hinweise auf die Landesgartenschau, die vor 2 Jahren stattgefunden hat.